Gründungs- und Innovationsregion

Rhein.Main.Fair

Projektsteckbrief

Einreicher:
  • Christina Berthold
  • Gestartet:
  • Projektdauer:
    2015 bis 2018 (Auszeichnung) 2030 (Erreichen der SDGs)
  • Projektverantwortlicher:
    wird von PERFORM ausgefüllt
  • Geschätzte Kosten:
  • Benötigte Unterstützer:
    Bürger, wissenschaftliche Experten, Politiker, Politik, Verbände, regionale Institutionen
Status

Rhein.Main.Fair setzt sich bereits seit 2015 für den Fairen Handel und eine nachhaltige Entwicklung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main ein. Das erklärte Ziel ist es, die Metropolregion durch TransFair e.V. als faire Region auszeichnen zu lassen. Als Positiv-Beispiele dafür stehen die bereits ausgezeichneten Regionen Ruhr und Nürnberg. Um ausgezeichnet zu werden, sollen 67% der Bevölkerung der Metropolregion in fairen Kommunen und Kreisen leben. Momentan ist dies bei bereits über 50% der Bevölkerung der Fall. Die von Rhein.Main.Fair angestrebte Auszeichnung ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Metropolregion, an dessen Ende das Erreichen der von den Vereinten Nationen aufgezeigten SDGs, also der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, steht.

Ziel des Projektes

Das erste Ziel von Rhein.Main.Fair ist es, die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zur Fairen Metropolregion auszeichnen zu lassen. Dafür sollen 67% der Einwohner der Metropolregion in zertifizierten Fairtrade-Towns leben. Auf dieser Auszeichnung aufbauend, möchte Rhein.Main.Fair dann weiter an der Erreichung der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) arbeiten.

Rhein.Main.Fair bringt dafür Akteure aus der gesamten Metropolregion zusammen und schafft eine themenspezifische Vernetzung über Ländergrenzen hinweg.

Zielgruppe
  • wissenschaftliche Experten
  • Unternehmen
  • Bürger
  • Politiker
  • Politik
  • Verbände
  • regionale Institutionen
Ausgangslage

Bereits seit dem Jahr 2015 treffen sich engagierte Akteure im Namen der Initiative "Rhein.Main.Fair - auf dem Weg zur fairen Metropolregion". Zunächst wurde ein Konzept entwickelt und anschließend eine Steuerungsgruppe gegründet. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig und versucht die Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Metropolregion zu integrieren. Im November 2016 fand als offizieller Startschuss der Initiative ein großes Vernetzungstreffen in Kelsterbach statt. Ein solches Treffen wird auch im Oktober 2017 erneut von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe veranstaltet werden.

Projektbeschreibung

Im September 2015 wurde von den 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Diese berücksichtigt erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen. Die darin definierten 17 Ziele sind unteilbar und bedingen einander.

Auch als „Weltzukunftsvertrag“ bezeichnet, beansprucht die Agenda 2030 Gültigkeit für alle Staaten und alle Menschen auf diesem Planeten. Sie fokussiert daher nicht nur die Länder des globalen Südens, sondern muss ganz konkret hier vor Ort, in den hiesigen Kommunen, Ländern und auf Bundesebene umgesetzt werden.

Auch im Gebiet der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main kann die große Transformation im Sinne der Agenda 2030, hin zu mehr globaler wie lokaler Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, (nur) dann gelingen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Rhein.Main.Fari möchte genau dazu beitragen.

In der Steuerungsgruppe der Initiative sind Kommunen, die Zivilgesellschaft, Ministerien der Landesebene und auch die Außenstelle von Engagement Global in Mainz vertreten. Gemeinsames Ziel ist es, als mithin internationalste Region in Deutschland mit Verbindungen von Menschen, Unternehmen und Institutionen in die gesamte Welt, dem Gedanken einer gerechteren Globalisierung näher zu kommen. In diesem Zusammenhang lud die Steuerungsgruppe im November 2016 Städte und Gemeinden, Unternehmen, Kirchen, NGOs und Gewerkschaften, also die Menschen aus der Region zu einem Vernetzungstreffen ein, um sich gemeinsam „Auf dem Weg zur Fairen Metropolregion Rhein.Main.Fair“ zu machen.

Als erstes Ziel wurde dabei die Anerkennung des Titels „Faire Metropolregion“ - vergeben durch TransFair e.V. - formuliert. Voraussetzung dafür ist, dass zwei Drittel der regionalen Bevölkerung in ausgezeichneten Fairtrade-Städten oder -Kreisen leben; in der Region sind es immerhin bereits über 50 Prozent, konkret mehr als 2, 9 Millionen Menschen. Viele Städte in der Metropolregion setzen sich somit schon jetzt für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung ein und übernehmen auf diese Weise globale Verantwortung.

Umsetzung durch

Rhein.Main.Fair

Meilensteine / Zeitplan

• Zusammentreffen erster interessierter Personen, Gründung der AG Konzept (Juli 2015)
• Verabschiedung des Rhein.Main.Fair Konzepts (Mai 2016)
• Schaffung einer hauptamtlichen Stelle für die Initiative (Mai 2016)
• Gründung der Steuerungsgruppe Rhein.Main.Fair (Juni 2016)
• Großes Vernetzungstreffen in Kelsterbach (November 2016)
• Zweitägiger Strategie-Workshop (Juni 2017)
• Großes Vernetzungstreffen in Frankfurt a.M. (Oktober 2017)
• Auszeichnung zur Fairtrade-Metropolregion (2018)
• Faire Beschaffung & Fairen Handel ausbauen
• Synergien schaffen: fair - bio - regional
• Vernetzung aller relevanten Akteure aus den drei Bundesländern