25.03.2019 | Verkehr, Mobilität, Region

Moderne Mobilität braucht neue Ansätze

Almut Weber
Autor:
  • Almut Weber
  • Projektmanager PERFORM

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist Ballungsgebiet und Wirtschaftsmotor. Hier arbeiten rund 2,4 Millionen Menschen. Allein in den letzten drei Jahren sind mehr als 170.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs hinzugekommen. Das ist klasse für den Arbeitsmarkt, aber schwierig für den Pendlerverkehr.

 „Das vorhandene Angebot ist bereits jetzt an seine Kapazitätsgrenze angelangt, so dass das Thema Mobilität neue Ansätze braucht, um auch zukünftig leistungsfähig zu sein“, sagt Ulrich Krebs. Der Landrat des Hochtaunuskreises ist Leiter der Fachgruppe Mobilität, die sich mit Fragen länderübergreifender und innovativer Verkehrslösungen befasst.

Die Arbeitsgruppe wurde im vergangenen Jahr auf Initiative des Strategieforums FrankfurtRheinMain ins Leben gerufen. Landrat Krebs wird stellvertretend für die anderen Teilnehmer des Gremiums auf dem Tag der Metropolregion am 8. April 2019 in der IHK Frankfurt erste Ergebnisse präsentieren.

Die Aufgabe der Fachgruppe ist es, gemeinsam mit Kooperationspartnern innovative Verkehrslösungen für die Zukunft der Region zu erarbeiten. „Wir müssen alles für ein effizientes Verkehrssystem tun. Hierfür benötigen wir eine Strategie, die nicht an unseren Gemarkungsgrenzen aufhört, sondern länderübergreifende Lösungen schafft“, ist Landrat Krebs überzeugt. Ziel ist es, die tägliche Fahrzeit zum Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder zu den Freizeitaktivitäten auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.

„Eine moderne Mobilität heißt für mich, die intelligente Verknüpfung von ÖPNV und Individualverkehr mit unterschiedlichen Verkehrstypen. Das muss auch Alternativen und kreative Ideen zulassen“, erklärt der Leiter der Fachgruppe Mobilität. „Ich denke dabei zum Beispiel an die Seilbahn über den Feldberg oder zwischen Frankfurt und Offenbach.“

Wie weitere Ideen und Visionen aussehen können, um die Mobilität in der Metropolregion modern und vor allem einfach zu gestalten, darüber diskutieren die Teilnehmer der Podiumsdiskussion. Denn im Fokus des Tages der Metropolregion steht in diesem Jahr das Thema Mobilität. Darüber hinaus werden dort auch die Leiter der anderen Fachgruppen – Planungsbeschleunigung, Gründerregion und Smart Region – über ihre Arbeit berichten.

Auf dem Tag der Metropolregion, der seit 2016 einmal im Jahr stattfindet, kommen Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen, um über Perspektiven, Potenziale und Konzepte für die Weiterentwicklung von FrankfurtRheinMain zu diskutieren. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Programm und die Möglichkeit, sich anzumelden finden Sie hier: www.frankfurt-main.ihk.de/Tag_der_Metropolregion_2019